Ein
Review von Danny Walch

Die Weihnachtsfeiertage. Die Familien von Elaine und Cloe feiern ein friedvolles Familienfest mit Schlittenfahren, Kinderlachen und heißem Kakao in einem abgeschiedenen Landhaus. Doch die Harmonie wird gestört als die Kinder eines nach dem anderen auf mysteriöse Weise krank werden.
Die Symptome sind Husten, Übelkeit und eine gesteigerte Bösartigkeit der Kinder. Teenagerin Casey erkennt die Gefahr, doch die Eltern wollen ihr nicht glauben. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt ... |

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| Im Handel ab: | 10.12.2009 |
| Anbieter: |
ASCOT ELITE Home Entertainment
/ Pandastorm Pictures
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| Originaltitel: | The Children |
| Genre(s): |
Horror
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| Regie: | Tom Shankland |
| Darsteller: | Hannah Tointon, Rachel Shelley, Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Jeremy Sheffield |
| FSK: | 18 |
| Laufzeit: | ca. 85 min |
| Audio: | Deutsch: DTS-HD 5.1
Englisch: DTS-HD 5.1
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| Bildformat: | High Definition (1.85:1) - 1080p
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| Medien-Typ: | 1 x Blu-ray
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| Regionalcode: | B |
| Verpackung: | Blu-ray Case
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| Untertitel: |
Deutsch, Englisch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Killing Kids - Making of The Children
- Deleted Scenes
- Location-Featurette
- Paul Hyett talks Prothetics
- Snow-Set Desing-Featurette
- Tom Shankland's Lair
- Working With Children Featurette
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Technische Daten:
Codec: MPEG-4 AVC Video High Profile 4.1
Bitrate: 18499 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9
THE CHILDREN besitzt auf dieser Blu-ray Disc von Ascot das Bildformat 1,85:1. Die Schärfe des Bildes kann durchaus als gut bezeichnet werden, besitzt jedoch Defizite bei der Feinzeichnung. Eine unsaubere, manchmal auch matschige oder artefaktierte Kornstruktur lässt auf Rauschfilter schließen. Die Konturendarstellung ist jedoch relativ klar und ohne hässliche Überschärfungseffekte. Die Kompression arbeitet sauber und ohne zusätzliche Blockartefakte. An der Farbdarstellung kann man nichts aussetzen. Die Töne erscheinen sehr natürlich und gut gesättigt, während die ausgewogene Kontrastbalance niemals überstrahlt oder Details versumpfen lässt. Der Schwarzwert überzeugt durch eine gute, aber nicht plastische Tiefe und das Ausgangsmaterial weist keine analogen Defekte oder Schmutzpartikel auf.
7 von 10 Punkten

Verfügbare Tonspuren:
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1899 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1912 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Die beiden DTS-HD Master Audio 5.1-Tracks in Deutsch und Englisch sowie der Dolby Digital 5.1-Mix in der Synchronisation basieren auf der gleichen Abmischung, können genrebedingt allerdings keine Akzente setzen. Das meiste spielt sich auf der Front ab, wo man dann auch mit guten Stereoeffekten bedient wird. Von hinten kommen dezente Umgebungsgeräusche sowie der Musikeinsatz, aber nur wenige direktionale Effekte. Auch der Subwoofer wird niemals richtig gefordert, sondern liefert nur ein solides Fundament an Tieftönen. Die Qualität der deutschen Synchronisation ist OK, es gibt allerdings selbst im Independent-Bereich deutlich bessere. Die Abmischung der deutschen Fassung ist etwas steril geraten und im Vergleich zum englischen Original scheint es, als ob hier und da kleinere Geräusche aus dem Centerbereich fehlen. An der Klangqualität kann man jedoch kaum etwas aussetzen. Trotz des eher zurückhaltenden Mixes bekommt man gut ausgearbeitete Mitten sowie eine ordentliche Höhen- und Basswiedergabe geboten.
7 von 10 Punkten

Die Blu-ray Disc enthält Untertitel in Deutsch und Englisch. Das Bonusmaterial beginnt mit dem 20 Minuten langen Making Of "Killing Kids", in dem der Zuschauer einen Einblick hinter die Kulissen bekommt. Hinzu kommen Statements der Darsteller sowie von diversen Crewmitgliedern. Der Look des Features ist nicht ganz so werbelastig und auf Hochglanz poliert wie bei teuren Produktionen und daher durchaus sehenswert. Die Drehorte sind Gegenstand des nächsten, vier Minuten langen Beitrags. Es wird erklärt, an welchen Orten man drehen wollte und wie man schließlich die optimalen Locations fand. Das Feature namens "Körperteile mit Bob Hyett" dreht sich fünf Minuten lang um die Spezialeffekte, das heißt die Make-Ups und Blut-Tricks. Danach wird in sieben Minuten das Schneedesign betrachtet. Man erfährt hier, dass der Schnee der teuerste Aspekt der Produktion war und wie man die Illusion einer perfekten Winterlandschaft realisierte. Hinter Tom Shanklands Höhle verbirgt sich der Arbeitsplatz des Regisseurs, der neun Minuten lang haarklein jedes Detail in dem Raum erklärt. Dass das Arbeiten mit den Kindern nicht immer einfach war, bestätigen Darsteller und Regisseur in diesem fünfminütigen Beitrag, während die sechs Minuten an Deleted Scenes aus verlängerten Einstellungen und wenigen, eher weniger interessanten Zusätzen bestehen. Der Trailer darf natürlich ebenfalls nicht fehlen und die sieben Interviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur fallen immerhin ziemlich ausführlich aus, so das durchaus interessante Einblicke in den Entstehungsprozess zu THE CHILDREN geboten werden.
5 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 7 von 10 Punkten
Mit THE CHILDREN präsentiert Regisseur Tom Shankland (THE KILLING GENE) einen der besten Horrorthriller der letzten Zeit. Die britische Produktion zeigt zwei Familien, die zu einer Familienweihnachtsfeier zusammenkommen, um gemeinsam zu feiern. In dem entlegenen Landhaus angekommen, muss sich Paulie, eines der Kinder, übergeben, was auf die ruppige Autofahrt geschoben wird. Jedoch verhält sich der Knirps zunehmend aggressiv und alsbald müssen sich auch die anderen Kinder beider Familien übergeben und wirken zunehmend krank. Als die Hauskatze verschwindet, schöpft von den Erwachsenen noch niemand Verdacht, aber als sich ein harmloses Spiel im Schnee zu einer tödlichen Attacke entwickelt, müssen die Erwachsenen um ihr Leben fürchten, denn die Kinder hat eine Krankheit befallen, die sie zu bösartigen Monstren macht, die sich ihrer Eltern auf blutige Weise entledigen wollen...
Shankland schafft es mit der verschneiten englischen Landschaft eine tolle Atmosphäre aufzubauen, die langsam umschlägt in ein brutales Katz- und Mausspiel zwischen den Eltern und den erkrankten Kindern. Die Tötungsszenen sind ziemlich brutal und hart geraten, wobei hier moralische Grenzen gestreift werden, wenn die Kinder selbst von den Eltern aus Notwehr getötet werden müssen, was auch recht deutlich gezeigt wird. Die Spannungskurve bleibt bis zum Ende hoch und es gibt kaum langweilige Passagen. Handwerklich setzt der Regisseur nicht auf Holzhammer-Schocks, sondern beginnt mit sehr subtilen Anspielungen, bevor er zu knallharten Gore-Effekten und Terror-Kino übergeht, ohne jemals plakativ und selbstzweckhaft zu wirken. Dem Notwehr-Aspekt war es wohl zu verdanken, dass der Film ungeschnitten die FSK passieren konnte. Die Darsteller sind hierzulande nicht sonderlich bekannt, besonders die Kinder überzeugen aber trotzdem auf ganzer Linie. Insgesamt stellt THE CHILDREN einen erfrischenden Beitrag zum Horrorgenre dar, den man sich als Genrefreund auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Die Blu-ray Disc von Ascot zeigt das Werk in guter, aber nicht optimaler technischer Qualität. Das Bonusmaterial ist umfangreich und für einen Direct-to-Video-Titel durchaus üppig.
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