Ein
Review von Matthias Schmieder

Was ist ein perfekter Orgasmus? Verwechseln Männer Liebe mit Sex? Wird der Mensch beim Sex zum Tier? Um diese illustren Fragen dreht sich ein Experiment, zu dem Edgar einige Gäste in ein luxuriöses Schloß eingeladen hat. Ganz sachlich soll die schönste Nebensache der Welt behandelt werden. Als die Assistentinnen Alice und Zoe eintreffen, die das Geschehen protokollieren sollen, gerät das Vorhaben außer Kontrolle. Die beiden gut aussehenden Frauen werden nach kurzer Zeit immer tiefer in die Versuchsreihe hineingezogen, und die Gruppe gerät in einen Sog aus Leidenschaft, Lust und intimer Begierden. Bald fallen auch die letzten Tabus…
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| Im Handel ab: | 01.12.2006 |
| Anbieter: |
Sunfilm Entertainment
/ Tiberius Film GmbH
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| Originaltitel: | Investigating Sex |
| Genre(s): |
Komödie
Drama
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| Regie: | Alan Rudolph |
| Darsteller: | Dermot Mulroney, Julie Delpy, Robin Tunney, Neve Campbell, Jeremy Davies, Alan Cumming, Til Schweiger, John Light, Nick Nolte, Terrence Howard, Tuesday Weld, Emily Bruni, Jacqueline Anderson, Marc Hosemann, Joseph May, Harvey Friedman, Jeff Caster, Sparka Lee Hall, Hart Bochner |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 104 min |
| Audio: | Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Biographien Crew
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Sunfilm präsentiert dieses Werk als anamorphen Transfer im originalen Seitenverhältnis von 2.35:1. Um eine optimale Atmosphäre gestalten zu können, wurde der Farbraum auf Grund der Handlungsspanne des im frühen zwanzigsten Jahrhundert spielenden Filmes etwas ins Bräunliche gerückt. Die Farben bleiben dennoch gut gesättigt und vor allem Blau- und Grüntöne erweisen sich als äußerst natürlich.

Leider sind sowohl die Schärfe als auch der Kontrast nicht ganz optimal, so versumpfen in dunklen Bildbereichen unglücklicherweise viele wichtige Details. Nahaufnahmen stellen zwar auch feinere Nuancen halbwegs gut durchzeichnet dar, Objekte im Hintergrund leiden aber unter dem mangelnden Schärfepegel. Der offensichtliche Einsatz eines Rauschfilters sorgt für etwas zu weiche Kanten, lässt die störenden Muster aber nahezu vollständig verschwinden.

Die Kompression arbeitet nicht ganz so akkurat wie man es vielleicht erhofft hätte. Immer wieder lassen sich leichtes Pumpen auf homogenen Flächen sowie Blockstrukturen erkennen. Besitzer von TV-Geräten in normalen Ausmaßen sollten von diesem Effekt jedoch nur wenig bemerken. Analoge Defekte sind dem Transfer bis auf kleine Ausnahmen fremd, lediglich minimale Nachzieheffekte trüben die seltenen Kameraschwenks des Films.

7 von 10 Punkten

Neben den obligatorischen Dolby Digital 5.1-Tonspuren in Deutsch und Englisch, liegt zusätzlich noch ein DTS-Track der Synchronisation auf der DVD vor.
Die Audiospuren könnten dabei jedoch nicht unterschiedlicher sein. Während das englische Original unglaublich leise abgemischt wurde, so dass man die AV-Einheiten unverhältnismäßig stark noch oben pegeln muss, sind die Dialoge der deutschen DTS-Tonspur derart laut, dass man im gleichen Maße das Lautstärkevolumen nach unten zu korrigieren hat. Einen angenehmeren Mittelweg geht der deutsche DD5.1-Track, welcher das ausgewogenste Verhältnis zwischen Sprache und Effekten dieser drei Spuren erreicht. Leider gibt es auch sonst nur wenig Positives zu vermerken, denn der sehr dialoglastige Film vermag es nicht, das Klangfeld zu öffnen. So bleiben sowohl die Rear-Kanäle wie auch der Subwoofer eigentlich permanent arbeitslos.
5 von 10 Punkten

Das Menü der DVD wurde sehr einfach, vielleicht sogar etwas zu lieblos gestaltet. Auch in Sachen Bonusmaterial ist die Ausstattung nur spärlich. Bis auf ein paar Biografien in Textform, dem Original-Trailer sowie einer Trailershow mit sechs Titeln ist nichts auf der Disk zu entdecken.


1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 5 von 10 Punkten
Das Artwork sowie die Kurzbeschreibung der DVD lassen auf einen interessanten Einblick in das sexuell eher reservierte, frühe zwanzigste Jahrhundert erhoffen. Doch Regisseur Alan Rudolph gelingt dies trotz Staraufgebot zu keinem Zeitpunkt.
Größtes Manko der Produktion ist das fehlende Interesse der Zuschauer für die Protagonisten. Das Drehbuch ist geradezu übersät von gestelzten Dialogen und Absurditäten, die jegliche Sympathien für die Darsteller rauben. Trotz Schauspielgrößen wie Julie Delpy, Neve Campbell, Nick Nolte sowie Deutschland-Export Til Schweiger sind deren Leistungen erschreckend ereignislos.
INVESTIGATING SEX gehört zu den Filmen, die vom Zuschauer einiges an Durchhaltevermögen abverlangen, damit dem Ende auch noch bei vollem Bewusstsein beigewohnt werden kann. Wer auf eine interessante und gleichzeitig kontroverse Sexualstudie à la KINSEY hofft, wird sehr enttäuscht werden.
Die technische Umsetzung kann als solide bezeichnet werden, auch wenn die Tonqualität mit deutlichen Problemen einhergeht. Bonusmaterial ist kaum welches vorhanden.
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