Ein Quickie von Danny Walch
Unsere Wertung: 
Als Prinzessin Marjan (Maureen O’Hara) von ihrer Ausbildung in England zurückkehrt, muss sie feststellen, dass ihr Vater von den „Schwarzen Teufeln“, einer Gruppe von Verrätern, ermordet wurde. Der zwielichtige Pascha Ali Nadim (Vincent Price) nimmt die Waise in sein Haus auf. Auf der Suche nach den Mördern ihres Vaters trifft Marjan auf den Prinzen Hassan (Paul Hubschmid), der fälschlicherweise der Tat bezichtigt wird.
Der Vollbild-Transfer kommt extrem grobkörnig sowie verrauscht daher und bietet daher nur durchschnittliche Schärfewerte. Die Kantenzeichnung ist durchaus gut, jedoch fehlt es meistens an Feinheiten. Die Farben wirken meist satt, flackern aber fast durchgehend. Kontrast und Schwarzwert sind o.k. Zudem ist nur wenig Schmutz zu erkennen. Die beiden Dolby Digital 2.0 (Mono)-Tracks in Deutsch und Englisch klingen ziemlich dumpf und tendieren bei der Hochtonwiedergabe zu starken Verzerrungen. Der Gesang von Maureen O'Hara ist quasi nicht mehr zu verstehen. Die Musik schallt eher scheppernd aus den Boxen. Die deutschen Stimmen klingen etwas besser. Insgesamt kann man mit dem Sound aber nicht zufrieden sein. Untertitel sind leider keine vorhanden und Bonusmaterial fehlt bis auf eine Bildergalerie ebenfalls.
Ein klassischer Oriental-Film aus dem Jahr 1949 mit den damaligen Stars Maureen O'Hara und Vincent Price in den Hauptrollen – da kann ja nichts schiefgehen, oder? Leider doch! DIE SCHWARZEN TEUFEL VON BAGDAD konzentriert sich viel zu sehr auf die One-Woman-Show von Maureen O'Hara, die hier mit ihrem typischen, toughen Charme sowie netten Gesangs- und Tanzeinlagen verzückt. Viel mehr bietet der Film nämlich leider kaum. Die Handlung schleppt sich durch endlose Dialoge, welche von kleineren, unspektakulären Kampfszenen unterbrochen werden, bis zum Ende dahin. Orient-Atmosphäre, wie man sie von Werken wie DAS GOLDENE SCHWERT kennt, wird hier nicht durchgängig geboten, da zu viel aus dem westlichen Kulturkreis in den Film eingebaut wurde und exotische Fantasyelemente gänzlich fehlen. Man weiß des Öfteren nicht, was der Film eigentlich sein will: Star-Vehikel, Orient-Abenteuerunterhaltung oder doch eine Auseinandersetzung mit dem Zusammenprall der Kulturen? So ergibt es sich, dass man es hier mit einem eher trägen, unausgegorenen Genrevertreter zu tun hat, den man nicht wirklich sehen muss. |