Ein
Review von Marcus Kampfert

Zu seinem Geburtstag erhält Urmel, der pfiffige kleine Dinosaurier, ein ganz besonderes Geschenk, und die Insel Titiwu bekommt Zuwachs: Das tapsige, süße Pandamädchen Babu erobert im Sturm die Herzen von Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren.
Nur Urmel beäugt seine neue kleine Schwester misstrauisch und mag sich so gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, plötzlich nicht mehr unumschränkter Star auf der Insel zu sein. Da trifft es sich gut, dass der gerissene Geschäftsmann Barnaby auf Titiwu für seinen neuen Vergnügungspark einen echten Dinosaurier sucht, und so verlässt Urmel auf der Suche nach Anerkennung und Abenteuern heimlich auf dessen Jacht die Insel.
Im Vergnügungspark zeigt sich Barnaby jedoch plötzlich von einer ganz anderen Seite und legt Urmel in Ketten. Zum Glück ist Babu als blinder Passagier mitgefahren, und auch die anderen Tiere aus Titiwu sind zu einer Rettungsaktion aufgebrochen. Aber bevor sie Urmel wieder zurückholen können, gilt es noch jede Menge turbulente Abenteuer zu bestehen.
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| Im Handel ab: | 06.11.2008 |
| Anbieter: |
Paramount Home Entertainment
/ Highlight Video
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| Originaltitel: | Urmel voll in Fahrt |
| Genre(s): |
Kinderfilm
Animation
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| Regie: | Reinhard Klooss, Holger Tappe |
| FSK: | o. A. |
| Laufzeit: | ca. 81 min |
| Audio: | Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Making Of
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Interviews
- So entsteht Urmel (ca. 8 Min.)
- Fehler-Suchspiel
- Besuch im Synchronstudio
- Ausmalbilder
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| Zusatzinfos: |
Urmel voll in Fahrt
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Keine Frage: Das Urmel kann auch im zweiten Streich „auf voller Fahrt“ mit den Disney-Meisterwerken, vielleicht sogar denen Pixars mithalten. Zwar fehlt es am letzten Quäntchen Detailverliebtheit und die Schärfe erreicht nicht ganz den hohen Grad der US-Werke, jedoch ist der Transfer blitzsauber und frei von jeglichen Artefakten. Die satten Farben, perfekte Kontrastwerte, ein sehr guter Schwarzwert und die insgesamt gleichermaßen hohe Schärfe zollen Respekt. Das verdient knappe zehn Punkte!
10 von 10 Punkten

Auch hier gebührt dem Urmel Respekt. Obwohl das Tonspektakel stets auf Kinderohrenniveau bleibt, können sich Dynamik, Räumlichkeit und Direktionalität der Effekte hören lassen. Selbst der Subwoofer ist hier nicht zum Schweigen verdammt. Zwar gibt es hier kein Klanggewitter wie bei DIE UNGLAUBLICHEN, dennoch ist das zu Gehör gebrachte durchaus einen Applaus wert. Von allem eine Prise mehr – und etwas weniger Sterilität bei den Stimmen – und schon wäre auch hier eine Höchstwertung möglich!
8 von 10 Punkten

Allein die Menüs verdienen Beachtung. Hier wurden zusätzliche Sequenzen à la SHREK geschaffen, die den Übergängen und Einleitungen eine ganz eigene charmante Dimension verleihen – es macht einfach Spaß in den Menüs zu verweilen beziehungsweise sich durch alle Screens zu zappen und die Animationen nebst witziger Sprüche zu genießen. Die Extras schließlich erreichen kein Top-Niveau, sind aber durchaus unterhaltsam und mitunter informativ. Das Making Of von rund 20 Minuten stellt zwar das typisch deutsche TV-Feature einer bekannten Kinosendung dar, ist aber erfreulich wenig werbelastig und bietet tatsächlich einen – wenn auch zuletzt doch etwas oberflächlichen – Einblick in die Produktion. Das Urmel selbst zeigt anschließend in „So entsteht Urmel“ (07:29) die Schritte von der ersten Handzeichnung bis zur Endfassung der Animation einiger Figuren. Der Besuch im Synchronstudio (04:11) zeigt das bekannte Dem-Sprecher-bei-der-Arbeit-über-die-Schulter-schauen. Kurze Interviews (insgesamt 09:52) mit allen wichtigen Sprechern sowie Urmel-Erfinder Max Kruse bieten knappe Statements, die größtenteils schon aus dem Making Of bekannt sind. Nur wer das Fehlersuchspiel löst, bekommt auch ein paar Sätze vom Urmel zu hören (01:32). Die Kids dürfen sich zudem am PC ein paar Ausmalbilder vom Urmel ausdrucken. Die Erwachsenen werden dann noch mit DVD-Tipps des Anbieters in Form der „DVD-Empfehlung“ und einer Trailershow in den Alltag entlassen.
Alles in allem nichts weltbewegend Informatives, jedoch gute Unterhaltung in perfekt aufgemachten Menüs, die einen Bonuspunkt einbringen.
5 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 8 von 10 Punkten
Das „Urmel“ ist eine Kinderbuchfigur aus den 1960ern, erdacht von Autor Max Kruse, der seither die Entwicklung im medialen Bereich begleitete und beobachtete. Neben den bekannten Fassungen der Augsburger Puppenkiste, waren bisher vor allem Hörbucher nach den Romanen erschienen. 2006 schließlich kam das Urmel zu Filmehren. Ein deutsches Animationsteam erweckte das grüngelbe Dinobaby zu neuem Leben. Auch wenn dem Trick-Dino der spröde Charme des Puppentrickerfolgs fehlt, so kann man doch von einer sehr erfolgreichen und werkgetreuen Umsetzung des Kinderbuchstoffes sprechen. „Gepimpt“ durch die berühmten Sprecher, die vorwiegend aus dem Comedyfach kommen (Anke Engelke, Bastian Pastewka, Wigald Boning etc.) und die auch im zweiten Film allesamt wieder mit von der Partie sind, sind die Trickspektakel nicht nur animationstechnisch auf der Höhe der Zeit, sondern machen auch durch ihren Humor und wegen der sympathischen Stimmen eine gute Figur. Gerade die Jüngeren erfreuen sich zudem an den knuddelig gezeichneten Charakteren. Der menschliche „Bösewicht“ erinnert hingegen stark an den Spielzeugsammler Al aus Pixars TOY STORY 2. Gute Trickunterhaltung aus deutschen Landen – kindgerecht und mit einer guten Portion Humor gewürzt.
Aufgrund der sehr guten technischen Umsetzung erhält der zweite Urmel-Film eine recht hohe Wertung. Die Extras hingegen sind in der Quantität und inhaltlichen Qualität eher unterdurchschnittlich, wirken sich aber kaum mindernd auf die Gesamtwertung aus.
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 4/5 |
Technisch überzeugt die DVD auf ganzer Linie. Das Bild weist keine erkennbaren Mängel auf und auch beim Ton wurde sehr sorgfältig gearbeitet. Die Extras sind leider allesamt sehr werbelastig. Alles in allem eine schöne Veröffentlichung.
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