Ein
Review von Carlito Brigante

Lybien 1929. Das Land ist besetzt von Italien. Doch die Bevölkerung und vor allem die Beduinen um Omar Mukhtar (Anthony Quinn) wollen das nicht hinnehmen. Seit 1911 bilden sie bereits einen Widerstand, bis Mussolini (Rod Steiger) fordert, dass der Sache Einhalt gebote wird. Die Italiener setzen alles daran, Mukhtar zu kriegen... |

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| Im Handel ab: | 13.11.2008 |
| Anbieter: |
SchröderMedia Handels GmbH & CO KG
/ White Goatee Films (WGF)
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| Originaltitel: | Lion of the Desert |
| Genre(s): |
Monumentalfilm
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| Regie: | Moustapha Akkad |
| Darsteller: | Oliver Reed, Giel John, John Gielgud, Rod Steiger, Anthony Quinn |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 156 min |
| Audio: | Infos folgen...
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| Bildformat: | Infos folgen...
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| Medien-Typ: | 1 x DVD
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die Bildqualität lässt zu wünschen übrig. Zwar ist der Film in seinem originalen Bildformat von 2,35:1 (anamorph) vorhanden, aber sonst kann man nicht zufrieden sein. Die Schärfe ist mangelhaft. Der Film sieht durch die Bank weg viel zu weich, ja geradezu unscharf aus. Von Detaildarstellung kann keine Rede sein. Kontrast und Farbenwiedergabe sind in Ordnung, wenn auch nicht perfekt. Dafür gibt es ein Bildrauschen und diverse kleinere Defekte und Verschmutzungen. Dazu kommt die verbesserungsfähige Kompression, die durch Unruhen und Blockbildung in homogenen Flächen auf sich aufmerksam macht.
5 von 10 Punkten

Beide Tonspuren, Deutsch und Englisch, liegen in DD 2.0 vor. Beide Fassungen klingen stellenweise ein wenig dumpf. Zwar bleibt die Verständlichkeit der Dialoge stets gewahrt, aber ganz frisch wirkt das eben nicht mehr. Beide Versionen weisen ebenfalls ein Hintergrundrauschen und einige Unsauberkeiten wie Knistern auf. Es gibt keinerlei Untertitel.
6 von 10 Punkten

Die Extras bestehen aus einem Making of (nur Englisch, ohne UT, ca. 32 min), dem gleichen Making of, diesmal in deutscher Fassung und dazu gekürzt (ca. 20 min), einer geschnittenen Szene (nur Englisch, ohne UT, ca. 6 min), einer Bildergalerie, einem deutschen Trailer sowie zwei englischen Trailern.
4 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 6 von 10 Punkten
LION OF THE DESERT (Originaltitel; USA; 1980) ist ein aufwendiges Old School-Epos, das seinerzeit ein gigantischer Flop war. Kosten von ca. 35 Millionen Dollar stehen gerade einmal (Kino-)Einnahmen von ca. 1 Million Dollar gegenüber. Das sagt aber nichts über die Qualität des Filmes aus, denn Regisseur Moustapha Akkad, wohl eher als Produzent der originalen HALLOWEEN-Reihe bekannt, gelang ein durchaus ansehnliches Werk, das keine Kosten und Mühen scheute.
Moustapha Akkad, der aus Syrien stammt und im November 2005 bei einem Selbstmord-Terroranschlag in einem Hotel in Jordanien, gemeinsam mit seiner Tochter getötet wurde, erzählt die Geschichte des brutalen italienischen Feldzuges gegen Libyen, der bereits im Oktober 1911 begann und noch bis 1935, auch nach dem Tod von Omar Mukthar 1931, andauerte.
Der Film ist starbesetzt und zeigt Anthony Quinn, Oliver Reed, Rod Steiger, Raf Vallone, Irene Papas und John Gielgud in den Hauptrollen. Durch den hohen Aufwand ist das Gezeigte weitgehend authentisch, zumal auch an Originalschauplätzen gedreht wurde. Der Film geizt nicht mit großen Schlachtszenen und weist auch drastische und brutale Szenen auf, ohne aufgesetzt oder spekulativ zu sein. Sein ungeschönter blutiger Realismus macht einen Großteil des Sehvergnügens aus.
Solche Filme werden in dieser Art nicht mehr gemacht. Hier ist noch alles handgemacht und echt, ohne überbordende visuelle Effekte aus der CGI-Werkstatt. Wenn es Massenszenen gibt, kann man auch sicher sein, dass hier Tausende von echten Menschen durch das Bild laufen. OMAR MUKTHAR - LÖWE DER WÜSTE ist ein beeindruckendes Epos, das einen altmodischen Charme versprüht. Es mag kein Meisterwerk sein, ist aber dennoch ansehnlich. Wer Kriegsfilme oder epische Geschichtsstunden mag, ist hier gut aufgehoben.
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