Ein
Review von Carlito Brigante

Shanghai 1925: Dass seine Frau Kitty ihn nicht aus Liebe geheiratet hat, wusste Walter Fane. Aber dass sie gleich nach ihrer Ankunft in China eine Affäre mit dem britischen Vizekonsul beginnt, kann der verschlossene, nüchterne Arzt und Wissenschaftler nicht hinnehmen. Er zwingt Kitty, ihn in ein abgelegenes Dorf zu begleiten, in dem eine Cholera-Epidemie ausgebrochen ist. Eine selbstmörderische Reise, die nicht nur für Kitty tödlich enden könnte ... |

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| Im Handel ab: | 19.02.2009 |
| Anbieter: |
ASCOT ELITE Home Entertainment
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| Originaltitel: | The Painted Veil |
| Genre(s): |
Abenteuer
Drama
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| Regie: | John Curran |
| Darsteller: | Naomi Watts, Edward Norton, Live Schreiber, Toby Jones |
| FSK: | 12 |
| Laufzeit: | ca. 120 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case im Schuber
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Interviews
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die Schärfe weist sichtbare Schwächen auf. Das Bild ist insgesamt zu weich und zu detailarm. Farben und Kontrast sind aber in Ordnung. Auch ist das Bild frei von Artefakten jeglicher Art. Ebenfalls ein Manko ist die Kompression, die deutliche Unruhen in Form von Blockrauschen hervorruft.
8 von 10 Punkten

Der Ton liegt in Deutsch und Englisch in DD 5.1 vor. Zusätzlich gibt es eine deutsche DTS-Spur. Die deutsche DD 5.1-Version bleibt trotz einiger Umgebungsgeräusche und der Musik stets ein bisschen frontlastig, was aber angesichts der Tatsache, dass es sich um einen dialogorientierten Film handelt durchaus vernachlässigbar ist. Das Geschehen spielt sich also überwiegend an der Front ab. Die hinteren Boxen kommen aber immer dann zum Einsatz, wenn etwas Musik oder Umgebungsgeräusche ins Spiel kommen. Dies trägt wenigstens ein wenig zur räumlichen Atmosphäre bei. Die englische OF ist dabei einen Tick leiser als die DF. Die DTS-Spur kommt nicht nur lauter, sondern auch druckvoller und dynamischer daher. Es gibt optionale deutsche Untertitel.
8 von 10 Punkten

Die Extras bestehen aus sechs Interviews (ca. 11 min) und einem Trailer.
2 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 8 von 10 Punkten
THE PAINTED VEIL (Originaltitel; USA; 2007) basiert auf dem Roman von W. Somerset Maughan und ist nicht die erste Adaption des Buches. Es gibt bereits eine gleichnamige Verfilmung aus dem Jahre 1934 mit Greta Garbo und Herbert Marshall in den Hauptrollen.
Die Neuinterpretation von Regisseur John Curran ist ein ruhiges Drama, das ganz auf seine Figuren und die sie verkörpernden Darsteller setzt. Der Film lässt sich viel Zeit für seine Geschichte, vermag aber durch die Bank weg zu fesseln. Dies ist vor allem den Akteuren zu verdanken, denn der Film bietet großartiges Schauspielerkino. Dabei brillieren der stets fantastische Edward Norton (FIGHT CLUB, AMERICAN HISTORY X), Naomi Watts (KING KONG, THE INTERNATIONAL) und Liev Schreiber (DEFIANCE, SCREAM) sowie Toby Jones (HARRY POTTER; FROST/NIXON), Diana Rigg (THE AVENGERS, JAMES BOND – ON HER MAJESTY’S SECRET SERVICE) und Anthony Wong (INFERNAL AFFAIRS, THE MISSION) in den Nebenrollen.
Die Inszenierung ist wunderbar entschleunigt und regelrecht elegisch, dabei aber niemals aufgesetzt oder gar pathetisch. Vielleicht ist der Plot ein bisschen zu vorhersehbar, aber das stört den Sehgenuss nicht im Geringsten. Die Geschichte bietet eine weite Bandbreite von Gefühlen, die er mutig ausspielt ohne je kitschig zu werden. Der Film bleibt trotz der kritikwürdigen Handlungen seiner Protagonisten bei der Wertung der Figuren stets objektiv und verurteilt sie nicht für das was sie sind und das was sie tun. So macht man sich selbst unvoreingenommen ein Bild.
Besonders visuell ist THE PAINTED VEIL ein Hochgenuss. Er wurde elegant fotografiert und schwelgt hemmungslos in grandiosen Landschaftsaufnahmen Chinas. So bietet DER BUNTE SCHLEIER nicht nur großes Gefühlskino, das zu Unrecht missachtet wurde, sondern auch intensiv gespielte und opulente Szenen, die wundervoll ins rechte Licht gesetzt wurden.
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