Ein
Review von Carlito Brigante

Die Überlebenden aus "Feast II" machen sich auf in die Stadt, dem einzigen noch sicheren Ort. Doch der Weg dahin führt durch die Kanalisation, die nur so vor Monstern wimmelt. Als sie jedoch vom Nest der Kreaturen erfahren, entscheiden sich die Überlebenden das Böse ein für allemal zu vernichten. Hilfe bekommen sie dabei von dem seltsamen Propheten Short Bus Gus, der in der Lage scheint, die bösen Kreaturen zu bändigen. Mit dem neu aufkeimenden Selbstvertrauen kämpft sich die Gruppe durch Horden von Monstern, in der Hoffnung am Ende einen Sieg davontragen zu können. |

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| Im Handel ab: | 21.05.2010 |
| Anbieter: |
Universum Film
/ Senator Home Entertainment
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| Originaltitel: | Feast III - The Happy Finish |
| Genre(s): |
Horror
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| Regie: | John Gulager |
| Darsteller: | Jenny Wade, Martin Klebba, Diane Ayala Goldner, Hanna Putnam, Tom Gulager, Johhn Allen Nelson |
| FSK: | JK/SPIO |
| Laufzeit: | ca. 76 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die DVD enthält diesmal das richtige Bildformat 2,35:1 (anamorph). Bei Teil 2 war es ja nur beschnitten vorhanden (1,78:1). Die Qualität entspricht sonst aber der des zweiten Teils. Die Schärfe ist überwiegend gut und bietet detaillierte Konturen. Farben und Kontrast wurden bearbeitet. Die Farben weisen je nach Szene eher desaturierte oder auch kräftige Töne auf. Der Kontrast ist oft recht steil und so neigen helle Flächen zum überstrahlen. Die Kompression könnte besser sein, zeigt sie doch gelegentlich Unruhen in homogenen Flächen. Es gibt ein Hintergrundrauschen, das besonders in dunklen Szenen oder Flächen ins Auge fällt.
7 von 10 Punkten

Beide Tonspuren, Deutsch und Englisch, liegen in DD 5.1 vor. Die Abmischung beeindruckt dabei kaum. Das Geschehen spielt sich überwiegend an der Front ab und wirkt so meistens frontlastig. Fast alles, was aus den hinteren Boxen kommt ist oft zu leise, um zu einem vernünftigen Raumklang beitragen zu können. Es gibt aber vereinzelt Umgebungsgeräusche; Musik oder Soundeffekte, die besser abgestimmt sind und lauter aus den Rears ertönen. Nur hier kommt ein wenig Surroundatmosphäre auf. Beide DD 5.1-Fassungen sind dabei praktisch identisch. Es gibt optionale deutsche Untertitel.
8 von 10 Punkten

Keine Extras. Unverständlich, da auch hier eigentlich Bonusmaterial vorliegt. Auf der US-DVD sind z. B. ein Audiokommentar und eine Featurette (Ein Rückblick mit John Gulager) vorhanden.
1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 7 von 10 Punkten
FEAST (2005) ist eine schnörkellose Monster-Komödie, in der reichlich Splatter und ein zufriedenstellender Bodycount mit jeder Menge herb-spritziger Momente aufgefahren werden. Regisseur John Gulager besinnt sich einfach auf alte Werte, konzentriert sich auf das Notwendige und setzt ganz auf Effekte und Humor. So bekommt der geneigte Gorehound einen handwerklich soliden, blutigen Splatter-Spaß.
FEAST II- SLOPPY SECONDS (2008) ist dagegen ein Rohrkrepierer. Tempolos, spannungslos, unwitzig, nervig und vor allem belanglos.
FEAST III – THE HAPPY FINISH (USA; 2009) soll nun also das große Finale der Trilogie sein. Finale ja, aber groß definitiv Nein. Die „Story“ setzt unmittelbar am Ende von Teil 2 an. Die Gruppe der Überlebenden versucht unbeschadet die Stadt zu verlassen, sieht sich aber immer neuen Gefahren ausgesetzt. Der Film hat gerade einmal eine Laufzeit von ca. 76 Minuten und dennoch kommt es einem oft elendig lang vor. Das Konzept ist ausgelutscht und wird nun endgültig zu Tode geritten. Erneut setzt man auf jede Menge absurde Ideen und Geschmacklosigkeiten. Doch durch die vielen Wiederholungen bleibt vieles einfach dröge und langweilig. Nur in der Dezimierung der Gruppe bleibt einiges unvorhersehbar. Alle eingeführten potentiellen Helden und Weltenretter werden blitzschnell zu Opfern und die Reihenfolge des Abgangs ist alles andere als konventionell. Es gibt ein paar neue Figuren wie den „Shitkicker“, den „Propheten“ oder „Jean Claude Segal“, die für etwas Abwechslung sorgen. Der Rest bleibt beim Alten.
Die Liste der pubertären Witze und vulgären Geschmacklosigkeiten ist erneut lang: Ein Kopf wird abgetrennt, heruntergeschluckt und wieder ausgekackt. Es gibt furzende Opas, vollgeschissene Hosen, weil einem im wahrsten Sinne des Wortes die Scheiße aus dem Leib geprügelt wird, eine anale Vergewaltigung eines Mannes durch ein Monster und einer Frau werden durch die Vagina die Eingeweide herausgerissen. Wer so etwas witzig findet, ist hier richtig. Dabei gibt es eigentlich nur einen einzigen Gag, der wirklich funktioniert und ein Brüller ist. Ohne zu viel zu verraten, aber er hat mit RAMBO III zu tun.
Der erste Teil bleibt erneut unerreicht und steht für sich, alles folgende ist imbeziler Kindergeburtstag. FEAST III – THE HAPPY FINISH ist dummer, sinnfreier Eskapismus für Leute die es auch mal schlichter wollen.
ANMERKUNG: Die deutsche DVD entspricht diesmal der Unrated US-DVD und ist somit komplett ungekürzt.
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