Ein
Review von Danny Walch

1972 beginnt die Zusammenarbeit zwischen dem Autorenfilmer Werner Herzog und dem wohl exzentrischsten deutschen Schauspieler Klaus Kinski. Für die Rekonstruktion der Zusammenarbeit dieser beiden Ausnahmekünstler reist Werner Herzog zurück zu den abgelegenen Drehorten von damals (u.a. Peru) und lässt sowohl die Teams als auch die Indios zu Wort kommen. Aber Herzog zeigt auch seltenes Material das während den Dreharbeiten zu seinen Filmen entstanden ist.
Hierzu zählen unter anderem Kinskis Wutausbrüche, die während den Drehpausen mitgeschnitten wurden. Diese Dokumentation ist sowohl ein Dokument des deutschen Autorenfilms als auch ein Portrait eines außergewöhnlichen Schauspielers.
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| Im Handel ab: | 06.12.2004 |
| Anbieter: |
Alive AG
/ Capelight Pictures
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| Originaltitel: | Mein liebster Feind - Klaus Kinski |
| Genre(s): |
Dokumentation
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| Regie: | Werner Herzog |
| Darsteller: | Claudia Cardinale, Justo González, Werner Herzog, Mick Jagger, Klaus Kinski, Eva Mattes, Benino Moreno Placido, Beat Presser, Guillermo Ríos, Jason Robards, Andrés Vicente |
| FSK: | 12 |
| Laufzeit: | ca. 88 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo |
| Bildformat: | 16:9 (1.66:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
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| Extras/Ausstattung: |
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Filmographie Klaus Kinski
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Für das Bild scheint man nicht das beste Ausgangsmaterial gehabt zu haben. Es ist sowohl in den Filmeinspielungen als auch in den dokumentarischen Szenen insgesamt recht unscharf und verrauscht; trotz einer sehr hohen Videobitrate von weit über sechs Mbps. Die Gesamtschärfe ist wechselhaft je nach Szene, Details erkennt man eigentlich kaum. Die Farben sind gut, der Kontrast ist mal besser, mal schlechter (zu dunkel oder Schwarz neigt zu Dunkelgrau). Das Material ist sehr sauber und man kann keine großartigen Defekte oder Verschmutzungen erkennen.
4 von 10 Punkten

Der Sound klingt insgesamt etwas dumpf - sowohl in den Filmeinspielungen als auch den dokumentarischen Szenen. In den Dokumentarszenen sind ab und zu Stereo-Effekte wie Vogelzwitschern zu hören. Bass gibt’s gar nicht, Höhen sind mangelhaft - alles klingt zu sehr mittenbetont, scharfe Laute wie „s“ oder „z“ sind etwas zischelig. Der Filmgenuss wird nicht durch Verzerrungen oder Defekte getrübt. Hintergrundrauschen gibt es vereinzelt in den Filmschnipseln, das Dokumaterial ist davon nicht betroffen. Gerade noch...
5 von 10 Punkten

Auch ein paar spärliche Extras bietet MEIN LIEBSTER FEIND. Im Hauptmenü findet man DVD-Tipps, dahinter verbergen sich Trailer zu GADJO DILO, INVINCIBLE und LARAMIE PROJECT. Der letzte Punkt „Filmografie“ bietet genau das, was man erwartet: Die vollständige Filmografie von Klaus Kinski. Das war’s dann aber auch schon. Das Hauptmenü ist übrigens der Hammer! Es ist audiovisuell unterlegt mit den schlimmsten Beschimpfungen und Flüchen von Klaus Kinski im Film.
1 von 10 Punkten

MEIN LIEBSTER FEIND ist ein eindrucksvoller Dokumentarfilm, der das Mysterium Klaus Kinski näher beleuchtet. Kinskis langjähriger Weggefährte und Regisseur Werner Herzog erzählt viel über den Menschen und die Bestie Kinski, ihre gemeinsamen Anfänge und die Dreharbeiten ihrer fünf gemeinsamen Filme.
Die DVD von Capelight präsentiert die Dokumentation in bescheidener Bild- und Tonqualität mit sehr wenigen Extras. Etwas schade, da sich in den Archiven der deutschen TV-Sender bestimmt noch mehr Extras-Material oder ein besseres Film-Master gefunden hätte.
4 von 10 Punkten
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