Ein
Review von Daniela Amistadi

Eine Einladung zum Dinner - und die Andeutung über einen kleinen Mord - damit will Lionel Twain, ein exzentrischer Millionär, fünf weltberühmte Detektive auf seinen einsamen, düsteren Landsitz in Nordkalifornien holen. Alle kommen, und das fröhliche Mörderspiel beginnt. James Coco, Peter Falk, Elsa Lanchester, David Niven, Peter Sellers und Maggie Smith sind zum Dinner versammelt, als der heuchlerische Twain mitteilt, dass einer der Anwesenden um Mitternacht ermordet wird ... Alec Guinness spielt den blinden Butler. Die Türen sind verschlossen, die Fenster gesichert. Die Uhr schlägt zwölf und ...
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| Im Handel ab: | 08.04.2003 |
| Anbieter: |
Columbia Tristar Home Entertainment
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| Originaltitel: | Murder by Death |
| Genre(s): |
Kriminalfilm
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| Regie: | Robert Moore |
| Darsteller: | Sir Alec Guinness, Peter Falk, David Niven, Eileen Brennan, Truman Capote, James Coco, Elsa Lanchester, Peter Sellers, Maggie Smith, Estelle Winwood |
| FSK: | 12 |
| Laufzeit: | ca. 91 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Spanisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Italienisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Französisch: Dolby Digital 1.0 Mono
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| Bildformat: | 16:9 (1.85:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Arabisch, Hindi,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Gespräch mit Neil Simon (Dokumentation)
- Filmografien: Schauspieler / Regisseur / Autor
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Der Film beginnt im Nebel. Die Beteiligten Charaktere finden sich nach und nach im Schloß ein. Dieser Nebel wirkt mehr unscharf als neblig, erscheint wie ein Weichzeichnungsfilter und läßt das komplette Bild etwas verschwimmen. Auch Nachzieher sind hier durchaus erkennbar, wie in der Szene der Brückenüberquerung gut zu erkennen ist. Später im Gebäude wird das Bild besser, bleibt aber zum Teil etwas unscharf. Als Beispiel sei hier die Szene mit dem Skorpion genannt. Immer wieder finden sich jedoch auch Szenen, an denen man nicht wirklich etwas auszusetzen findet. Besonders das Discolight beim ersten Erscheinen des Gastgebers im Speisezimmer erscheint hier klar und grell zugleich.
Unter dem anscheinend etwas altersschwachen Filmmaterial leidet der Filmgenuß jedoch nicht. Durch diese Schwächen fühlt man sich vielmehr zurück in die Zeit der Fernsehfilme und Antennenstörungen versetzt - vielleicht absichtlich?
5 von 10 Punkten

Es liegen 5 verschiedene Sprachfassungen vor - alle Mono. Die deutsche Tonspur kommt sauber aus dem Center. Es sind keine Knackser oder großartiges Rauschen hörbar. Den Lautstärkeregler muß man allerdings gut hochdrehen, da die DVD in sich sehr leise gehalten wurde. Der fast ausschließlich auf Dialogen basierende Film erhält durch die Monospur allerdings einen weiteren Punkt, der an die früheren Fernsehzeiten erinnert. Als Tipp kann man hier die englische Originalsynchronisation sehen. Peter Sellers ("Der rosarote Panter") als Wang mit dem Versuch, chinesisches Englisch zu sprechen - köstlich!
5 von 10 Punkten

Hauptaugenmerk liegt bei den Extras auf einem 10minütigen Interview mit Drehbuchautor Neil Simon. Dieser berichtet hier über seine Erfahrungen mit den Schauspielern, und wie er das Schreiben des Drehbuches empfand. Seine Angaben und Erklärungen lassen sich durch Filmbeispiele sehr gut nachvollziehen. Die Untertitelung läßt sich hier zuschalten. Außerdem findet man neben den obligatorischen Trailern (zu 2 anderen älteren Filmen und zu "Eine Leiche zum Dessert" selbst) auch die Filmografien der Schauspieler, von Regisseur und Drehbuchautor. Über ausführlichere Infos zu den Akteuren hätten sich sicherlich viele Fans gefreut.
5 von 10 Punkten

"Eine Leiche zum Dessert" - ein Klassiker der Filmgeschichte. Zumindest hat man den Titel schon mehrmals gehört oder gelesen. Offen zugegeben: Ich habe den Film zum ersten Mal gesehen und bin hin- und hergerissen. Die zugrundeliegende Struktur der Story erinnert an die Detektivgeschichten der Weltliteratur (Agatha Christie - nur als Beispiel): Der Superdetektiv hat einen Fall aufzuklären, die Story entwickelt sich. Der Leser weiß trotzdem nie wirklich, wer der Täter ist, da sich erst auf den letzten Seiten noch Beweise oder Fakten herausstellen, womit der tatsächliche Täter überführt werden kann. Und gewesen ist es immer die Figur, über die man am wenigesten wußte.
Da der Film eine Parodie auf diese Romane darstellt, wird hier dieses Grundgerüst vollkommen übertrieben dargestellt und der Zuschauer erfährt zum Schluß von vielen möglichen Tätern, die alle mit den möglichen Opfern zu tun hatten (von denen er aber vorher noch nie etwas gehört hat). Die Pointe ist der letztendlich wirkliche Täter. Schauspieler wie David Niven, Peter Falk, James Cromwell, Maggie Smith oder auch der unvergessliche Sir Alec Guiness bringen ihre Rollen so stark vor, daß man sich direkt in das Geschehen einbezogen fühlt.
Das Fazit zum vorliegenden Reviewexemplar: Es liegt eine ordentliche DVD mit annehmbaren Bild und Ton vor. Vergleiche zu den derzeitigen Blockbustern soll und darf man hier nicht ziehen, weshalb die Benotung durchweg für eine gute DVD reicht. Die Scheibe ist für Freunde von älteren Filmen durchaus empfehlenswert, der Film ist unbedingt sehens- und hat einen hohen Unterhaltungswert.
5 von 10 Punkten
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